Mittwoch, 13. Juli 2016

My graduation ball gown

Da ich dieses Jahr mein Abitur gemacht habe und zu diesem Anlass ein Abiball in meiner Schule stattfand, musste natürlich auch ein schönes Ballkleid her. Und für mich stand selbstverständlich fest, es selbst zu nähen.
Lange habe ich nach Inspiration und Schnittmustern gesucht, jedoch fand ich auf Pinterest so viele schöne Kleider, besonders den 20er und 30er Jahren, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte. Und für die meisten fehlte mir auch die Zeit und die nötige Erfahrung. Bsp.: Madame Grès - sind diese zarten und präzisen Falten nicht unglaublich? (bzw. unglaublich aufwendig und zeitintensiv?)
This year I'm finally graduating from school, and of course I needed a ball gown for prom night. And to me it was clear that I would make mine by myself instead of buying one. I took a lot of research on websites like Pinterest, and there were always these beautiful 20s and 30s dresses that were really appealing to me, but quite a lot of them seemed to be very time-consuming and difficult to make (look at Madame Grès' dresses - those pleats!!)

Letzen Endes habe ich mich dann für Schnittmuster aus dem Buch ''Patterns of Fashion 2'' von Janet Arnold entschieden, ein Abendkleid aus dem Jahre 1940, entworfen von Elsa Schiaparelli. Das Originalkleid wird im Victoria & Albert Museum in London ausgestellt.
Nachdem ich das Schnittmuster aufwendig vergrößert hatte, habe ich erstmal einen Probeschnitt gemacht, um sicher zu gehen, dass am Ende alles perfekt sitzt.
So finally I chose a dress from the book ''Patterns of Fashion 2'' of Janet Arnold, which is an evening gown created by Elsa Schiaparelli in 1940. If you are interested in further details, go visit this page. The original dress is put in storage in the V&A Museum in London.

Um ehrlich zu sein, war der Probeschnitt für mich am zeitaufwendigsten. Ich musste ziemlich viel verändern; an der Taille, den Schultern, und dann habe ich die Position der Falten am Rückenteil noch etwas verschieben müssen, damit es eng am Körper liegt und man nicht seitlich hinters Kleid gucken kann. 
To be honest, the mock up I did was the most time-consuming part, as I had to alter a lot of the origianl pattern; the waist seam and the shoulder seam had to be adjusted, the positioning of the pleats in the back of the dress had to be re-arranged - which was rather a challenge! - otherwise the back opening would be bulky, which isn't what this dress is supposed to be.

Das Kleid besteht insgesamt aus 4 verschiedenen Teilen; aus dem Vorderteil, dem rückw. Oberteil, dem rückw. Rock und den Ärmeln. Ein ziemlich einfacher Schnitt also. Der Stoff ist ein olivgrüner Crêpestoff, dessen Farbe  mir sofort gefiel. Und tatsächlich war ich auf dem Abiball die Einzige, die ein Kleid in solch einem Farbton trug!
Zuerst habe ich das Oberteil und die Ärmel komplett mit Vlieseline verstärkt, damit es etwas Form annimmt und sich besser bügeln lässt, und anschließend alle Stoffteile aneinander geheftet. Nach einige Anproben (danke an meine Mutter fürs Abstecken!) habe ich dann alles mit der Nähmaschine aneinander genäht.
As a whole, the dress consists of 4 different pieces; the front, the back bodice, the back skirt and the sleeves - rather a simple cut. For the fabric I chose a olive-green crêpe fabric, whose colour I immediately adored. And as long as I remember I was the only person wearing green that night!
The whole bodice and the sleeves were stabilized with fusible interfacing, which made it way easier to press it and stay in shape. Then I just basted the pieces together and after it really fit (thanks to my mum for helping me with that!) I sewed everything toghether.

Da das fertige Kleid dann noch etwas glanzlos und langweilig aussah, habe ich vorne zwei Blumenmotive aus Spitze angenäht, die ich dann noch zufällig in einem Nähgeschäft gefunden hatte. Dadurch wirkt das Kleid zwar etwas altmodischer, aber das finde ich gerade so schön daran.
Still, the whole dress seemed quite boring and dull, so I handstitched some lace flowers to the front bodice, making sure that everything was symmetrical. It really adds an old-fashioned look to it, but that's what I like about it.
So here's the final result:








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This song is not exactly from the same year as the dress but 
still very nice to listen to 

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